Symptome der Parkinson-Krankheit


Tremor (Zittern)

Das Zittern ist bei vielen Patienten das erste Anzeichen der Parkinson-Erkrankung und führte zu der Bezeichnung "Schüttellähmung“. Das Zittern beginnt einseitig an einem Arm oder einem Bein und kann sich dann auf die anderen Extremitäten ausbreiten.

Typisch für die Parkinson-Krankheit ist im Gegensatz zu anderen Formen von Tremor, dass das Zittern vorwiegend bei entspannter Extremität und weniger beim Halten oder Bewegen der Extremität auftritt. Oft kann das Zittern durch Medikamente nur unvollständig unterdrückt werden.

Rigidität (Muskelsteifigkeit)

Dieses Symptom besteht in einer Steifheit der betroffenen Körperregionen, die leicht feststellbar ist, wenn man einen betroffenen Arm oder ein betroffenes Bein passiv durchbewegt.

Bradykinese (Minderbewegung)

Hierunter versteht man eine Verlangsamung der Bewegungsabläufe. Unter diesen Begriff fallen auch die Schwierigkeiten, eine Bewegung überhaupt zu beginnen, und eine Verkleinerung des Bewegungsausmaßes. Typische Beispiele für Bradykinese sind die Verkleinerung des Schriftbildes, verlangsamtes und kleinschrittiges Gehen, aber auch die Verminderung des Ausdrucks in der Mimik und beim Sprechen.

Gleichgewichtsstörungen

Normalerweise wird unser Gleichgewicht durch Reflexe reguliert, die weitgehend automatisch ablaufen. Bei der Parkinson-Erkrankung kommt es zu einer Verminderung dieser Reflexe, so dass die Patienten immer weniger in der Lage sind, sich selbst aufzufangen, wenn sie aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Mobilisation und Krankengymnastik sind wichtig, um die Gleichgewichtsregulation möglichst lange sicherzustellen.


Alle 4 genannten Symptome können im Verlauf eines Tages an Intensität stark wechseln. Dies liegt zum einen an der oft wechselnden Wirksamkeit der Medikamente, zum anderen aber auch an der besonderen Anfälligkeit von Bewegungsstörungen für psychische Faktoren, wie z. B. Angst, Anspannung und Stress.

Wichtig ist auch, zu beachten, dass zusätzliche gesundheitliche Probleme, wie z. B. Erkältungen oder Blasenentzündungen, zu einer vorübergehenden Zunahme der Parkinson-Symptome führen können.