Aktuelle Projekte


Die Parkinsonklinik in Beelitz-Heilstätten nimmt an verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen teil, die eine Verbesserung der Behandlung von Parkinson-Syndromen zum Ziel haben.

Sollten Sie hierzu nähere Informationen wünschen, stehen Ihnen
unser Koordinator für klinische Studien Herr Dr. Florin Gandor() und unsere leitende Parkinson-Nurse Frau Rowena Karl () gerne zur Verfügung.

Telefonisch erreichen Sie uns über unsere Telefonzentrale 033204/22781.
 

Aktuelle Studien:

CTH: Geeignet für Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS), Vergleich der Wirkung Apomorphin subkutan und Apomorphin sublingual in offener Weiterbehandlung.

Impax: Geeignet für Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS). Vergleich von herkömmlichem Levodopa mit einem kurz-, mittel- und langwirksamem Levodopa-Kombinationspräparat auf Wirkfluktuationen der Parkinson-Medikation.

LAPD: Geeignet für Patienten, die während des stationären Aufenthaltes in unserer Klinik eine endoskopische Schluckuntersuchung erhalten. Erhebung von Daten des Kehlkopfes und des Schluckens bei verschiedenen Bewegungsstörungen.

MSA Quest: Geeignet für Patienten mit Multisystematrophie (MSA). Erhebung von Daten zur Lebensqualität, Risikobereitschaft und Trauminhalten mit einem Fragebogen.

Qualipa-THS: Geeignet für Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom vor geplanter tiefer Hirnstimulation (THS). Erhebung von Qualitätsmarkern und Daten der Verlaufsuntersuchungen vor und nach Implantation der THS.

Passport: Geeignet für Patienten mit progressiver supranukleärer Blickparese (PSP). Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit eines gegen Tau-Protein gerichteten Antikörpers auf das Fortschreiten der PSP. Es werden keine Patienten mehr eingeschlossen.

ProPSP: Geeignet für Patienten mit progressiver supranukleärer Blickparese (PSP). Langzeitbeobachtungsstudie ohne Medikamententest.
 

Begriffserklärung:

Placebo-kontrolliert: Ein Teil der Patienten erhält statt des Prüfpräparats (Verum) ein Scheinmedikament (Placebo).

Doppelblind: Weder Patient noch Studienarzt wissen, wer das Prüfpräparat oder Placebo erhält (bei Notfällen kann diese Information aber „entblindet" werden).

Offene Weiterbehandlung: Alle teilnehmenden Patienten können im Anschluss an den Placebo-kontrollierten Teil der Studie mit dem aktiven Prüfpräparat (Verum) weiterbehandelt werden.